Kiezkonferenz Vorbereitungsrunde

11.April 2007

Am 30.03 trafen sich auf dem Moritzhof zu einem gemeinsamen Gespräch Vertreter der Kieztreff-Anwohnerrunden und Vertreter des Bürgervereins.

Erstmals wurden Ideen & Vorschläge persönlich ausgetauscht – den öffentlichen Anwohner-Runden war der Vorstand des Bürgervereins bisher leider fern geblieben.

Es wurde zum Teil sehr kontrovers diskutiert, im folgenden Protokoll sind die Ergebnisse der Gespräche zusammengefasst.

Protokoll der Vorbereitungsrunde für die Kiezkonferenz

Datum : 30.03.2007

Anwesende :
3 Vertreter des Bürgervereins ( Jaqueline Röber, ?, ??
2 Vorsitzende des Vergabebeirats (Simone Krauskopf, Birgit Blank)
2 Vertreter der AG Kieztreff ( Thomas Jorkisch, Alexander Puell)

TOP 1 – Vorstellungsrunde ? Who is who?

TOP 2 – Anwohnergruppen & Arbeitsgruppen

Es stellte sich heraus, dass der Bürgerverein eine eigene Arbeitsgruppe ?Kieztreff? gegründet hat.
Es existierte bereits eine Gruppe von Anwohnern, die sich für die Entwicklung eines Nutzungskonzepts für den Kieztreff eingesetzt haben. Hierzu gab es einige Zusammenkünfte die für alle Interessierten offen waren. Ergebnisse aus diesen Treffen wurden ins Netz gestellt.

J. Roeber erläutert den Arbeitsinhalt der AG ?Kieztreff? des Bürgervereins. In dieser AG ging es hauptsächlich um die Erarbeitung einer Nutzungsvereinbarung für die Räume des Kieztreffs.

TOP 3 – Kiezrat

Was soll mit der Gründung eines Kiezrates erreicht werden ?

Mit dem Ende der Mittelvergabe aus dem Programm ?Soziale Stadt? im August 2007 wird auch die Tätigkeit des Vergabebeirats eingestellt.
Die Idee zur Gründung eines Gremiums, dass sich für die Interessen aller Bewohner einsetzt und deren Aktivitäten unterstützt, kam von Anwohnern und aus den Reihen des Vergabebeirats selbst.
Hauptsächlich geht es darum Verbindlichkeiten und Ansprechpartner für Anwohner festzulegen.
In diesem Gremium sollen möglichst alle Initiativen und ein breites Spektrum von Anwohnern aus der Bevölkerung vertreten sein.
Dies ist auch zur Entlastung des Bürgervereins gedacht. So ließen sich Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten auf mehrere Schultern verteilen.

Im weiteren Verlauf der Zusammenkunft kam es zur Diskussion um die fehlende Transparenz der Aktivitäten des Bürgervereins insbesondere um die Umbauarbeiten am neuen Kieztreff. Wiederholt wurden auf Veranstaltungen an den Bürgerverein Anfragen gerichtet, die den Verlauf des Umbaus betrafen. Leider waren die Vertreter wiederholt nicht auskunftsfähig.

A. Puell erwähnte, dass er erfolglos versucht hätte Links von der von ihm gestaltete Internetseite www.gleimkiez.de auf www.gleimviertel.de einzurichten um das breite Informationsangebot zu den Entwicklungen beim Kieztreff einem breiteren Publikum zur Verfügung zu stellen.
Die Verlinkung wäre der Webmasterin durch den Vorstand des Bürgervereins per Weisung untersagt worden.
Hierauf äußerte J. Roeber, dass selbstverständlich alle Seiten und Inhalte aller Anwohner auf die Internetseite des Gleimviertels dürften.

TOP 4 – Kieztreff ? Wie geht es weiter?

Für den Umbau ist die Genehmigung des Schulamtes notwendig.
Da die zuständigen Ansprechpartner dem Bürgerverein nicht bekannt sind, kümmert sich M. Nelken als Stadtrat jetzt darum.

Es wurde beschlossen, dass der Umbauantrag ins Netz gestellt werden soll. Dieser Vorschlag kam von J. Roeber.

Es wurde weiterhin darauf aufmerksam gemacht, dass nur noch wenig Zeit verbleibt, um den geplanten Umbau fertig zustellen. Die Mittel müssen bis Ende August abgerechnet sein.

Der geplante Kiezrat soll den Kieztreff nicht betreiben, sondern im Falle von Unstimmigkeiten vermitteln und schlichten. (Zum Beispiel wenn es um den Ausschluß von bestimmten Nutzern oder Nutzergruppen geht.)

Die rechtliche Verantwortlichkeit für die Räume des Kieztreffs liegen beim Bürgerverein.

Laut Frau Röber hat der Kieztreff ein eigenes Unterkonto – Einnahmen durch Vermietung / Spenden fliessen direkt in die Pflege und Erhaltung der Räume.

Zur Betreibung des Kieztreffs könnte eine ?Betreibergruppe? gewählt werden, die dann auch für verschiedene Funktionen verantwortlich ist.
Die Betreibergruppe setzt sich dann aus Aktiven zusammen, die den Kieztreff mit ihren Angeboten und Veranstaltungen nutzen.
Es müssen verschiedenen Funktionen abgedeckt werden :
1.Verantwortlicher Kiezpool (Reparatur, Erhaltung, Inventar)
2.Kassenwart ( Abrechnung, Beiträge der Nutzer )
3.Raumvergabe, Schlüsselverwaltung.

S. Krauskopf macht als Rechtsanwältin darauf aufmerksam, dass die freiwilligen Verantwortlichen in der Betreibergruppe auf ihre Rechte und Verpflichtungen hinzuweisen und aufzuklären. Dies könnte auf der Kiezkonferenz erfolgen.
( Stichwort: Geschäftsführung mit Auftrag )

TOP 5 – Welche Dinge müssen geklärt werden?

1.Aktive für den Kieztreff für die ?Betreibergruppe? vorschlagen
2.Rolle des Kiezrates klären


Protokoll als PDF.

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