Treffen der Raumnutzungsgruppe

19.Januar 2008

Am 07.1.2008 traffen sich, wie bei der letzten Kiezkonferenz beschlossen, engagierte Anwohner zur “3. Anwohnerrunde Kieztreff” und berieten über die immer noch offenen Fragen.

Die im letzten Jahr schon gegründete Betreibergruppe hatte sich nicht regelmässig treffen können und so bleiben viele der Kernfragen unbeantwortet.

Die 3. Anwohnerrunde packte die Gelegenheit beim Schopf und klärte einige offenen Fragen und fand praktische Lösungsansätze für besonders dringliche Probleme.

Die Zeit drängt: Ab 1. Februar muss der Kieztreff nennenwerte Einnahmen erzielen um die 350€ Raumkosten zu decken, eine weitere staatliche Finanzierung ist z.Z. nicht mehr möglich.

Folgende Themen wurden besprochen:

  • Aktuelle Nutzung der Räumlichkeiten
  • Nutzungsgebühren
  • Raumnutzungsvertrag
  • Künftige Nutzung

Protokoll:

Treffen Raumnutzungsgruppe am 07.01.2008

Teilnehmer: 11 Anwohner (siehe Teilnehmerliste)

1. Aktueller Stand Nutzung

Jacqueline stellt die derzeitige Nutzungssituation für beide Räume im Kieztreff vor. Der Kieztreff wird derzeit ausschließlich zu ehrenamtlichen und privaten Zwecken genutzt.

Andrea und Ralf erklären für die Folkwiese, dass auch im Sommer die Möglichkeit bestehen sollte, den großen Raum zu nutzen, und zwar jeweils den gesamten Freitag Abend ab 18.30 Uhr.

Da im Hinblick auf die Finanzierung jedoch der Freitag Abend besonders für private Feiern weitgehend offen gehalten werden sollte, wurde folgendes vereinbart:

Die Folkwiese kann den großen Raum bis ca. 20.30 Uhr in jedem Fall nutzen, darüber hinaus dann, wenn keine private/kommerzielle Nutzung angemeldet ist.

Für diesen Fall kann die Folkwiese ab 21 Uhr auf den kleinen Raum ausweichen; der Kiezchor darf den kleinen dann nur bis 21 Uhr nutzen.

Jacqueline weist darauf hin, dass hier der Kiezchor benachteiligt wird. Ralf wird das selbst mit dem Kiezchor besprechen.

Grundsätzlich hat bei Anmeldungen immer der zeitlich erste Vorrang, unabhängig, ob es private oder kommerzielle Nutzung ist.

2. Nutzungsgebühren

Jacqueline stellt den Vorschlag des Bürgervereins zur Höhe der Nutzungsgebühren vor.

Andrea und Ralf haben Bedenken zur Höhe der Gebühren für den großen Raum (25 € pro Nutzung), dies sei für die Folkwiese nicht finanzierbar.

Jacqueline schlägt vor, dass die Folkwiese die wöchentliche Reinigung gegen Entgelt übernehmen könnte. Dies wollen Ralf und Andrea noch mit den anderen Leuten von der Folkwiese besprechen.

Möglich ist auch eine Untervermietung durch die Folkwiese, allerdings nur mit Zustimmung des Bürgervereins.

Montags findet derzeit die musikalische Früherziehung statt. Derzeit nehmen lediglich zwei Kinder daran teil. Günther bekommt pro Kind 5 €. Damit kann er die Nutzungsgebühren nicht finanzieren.

Es wurde vereinbart, das Angebot wegen des geringen Entgelts bis zu einer Anzahl von 5 Kindern als Ehrenamt einzustufen. Werden es mehr Kinder, wird neu verhandelt.

Für die kommerzielle Nutzung sollen die vom Bürgerverein vorgeschlagenen Nutzungsgebühren als Untergrenze gelten, um Verhandlungsspielraum zu haben.

3. Raumnutzungsvertrag

Mit den Dauernutzern soll ein Nutzungsvertrag geschlossen und die Nutzungsgebühren per Überweisung vereinbart werden.

Jacqueline stellt dazu einen Entwurf des Bürgerverein für einen Nutzungsvertrag vor. Simone wird den Entwurf bis zum 18.01. überarbeiten und sich dann mit Jacqueline dazu abstimmen.

In den Vertrag sollte eine Endreinigung durch die Nutzer nach jeder Nutzung enthalten sein.

4. Künftige Nutzung

Um weitere Nutzer für den Kieztreff zu gewinnen, ist eine intensive und gezielte Werbung notwendig.

Simone wird hierzu einen Flyer in zwei Versionen (privat und kommerziell) bis zum 18.01.2008 entwerfen. Für das Layout soll Alexander Puell mit Mithilfe gebeten werden. Der Flyer sollte bis zum 25.01. fertig sein.

Richi und Andrea werden konkret potentielle Nutzer ansprechen und die Adressen aus dem Wegweiser heraussuchen:

Richi A-M
Andrea N-Z

Bis 18.01. sollte hier eine Liste mit potentiellen Interessen fertig sein, an die der Flyer gezielt verschickt werden kann.

Der Flyer soll in die Schaukästen. Das Verteilen im Kiez organisiert Brigitte.

Richi wird Jacqueline noch die Telefonnummer von Frau Canto vom Verein Pro Kultur geben. Der Verein könnte als Nutzer in Frage kommen.

Patrick wird von Jacqueline wegen der Boxgruppe angesprochen.

Die Klavierlehrerin, die vom Vergabebeirat eine Förderung für die Anschaffung des Klaviers erhalten hat, muss wegen der Nutzung angesprochen werden. Gleichzeitig wurde sie verpflichtet, das Klavier halbjährlich zu stimmen. Den Kontakt sucht Birgit aus den Vergabebeiratsunterlagen heraus.

Jacqueline teilt mit, dass eine Musikschule Interesse an der Nutzung hat, konkret ist aber noch nichts vereinbart.

Hier sollte eher der kleine Raum angeboten werden.

5. Nächstes Treffen

Die Raumnutzungsgruppe trifft sich wieder am:

Dienstag, d. 12. Februar 2008 um 20 Uhr im Kieztreff

Protokoll: Jacqueline Röber

Artikel gespeichert unter: Kieztreff,Konzept,Planung

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