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Neues Fertigstellungs-Konzept für den Mauerpark

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Mit der neuen Konzeption für die Fertigstellung des Mauerparks in seiner vollen, geplanten Größe und seiner städtebaulichen Einbindung lösen die Freunde des Mauerparks e.V. (FdM) in enger Abstimmung mit vielen Akteuren den nun schon 7 Jahre als unlösbar scheinenden Konflikt zwischen Vivico, Senat, Bezirk und Anwohnern.

In der Gesamtbilanz wird der Mauerpark als zusammenhängende Fläche auf 13 ha fertiggestellt (jetz 8 ha) und eine Wohnbau-Fläche von ca. 4 ha für die Vivico im Norden entwickelt. Auf ca 1,5 ha entsteht der „Marktplatz am Mauerpark“ im Rahmen eines schlüssigen, soziokulturellen Betreiberkonzeptes.

Das integrierte Konzept für den städteplanerischen Teil eines neuen Wohn-Viertels am Nordkreuz (nördlich des Gleimtunnels) wurde von den Architekten Stephan Thiele und Stefan Giesler entwickelt. Landschaftsarchitekt Bernd Krüger und Architekt Matthias Stelz entwickelten ein Konzept für den Teil der Fläche des zukünftig vollendeten Mauerparks und dessen Einfassung mit Integration bestehender Nutzungen (Gastgewerbe, Flohmarkt, kleiner Einzelhandel). Dem Landschaftsarchitekten Professor Gustav Lange wurde diese Variante auf Grundlage seines Entwurfs bereits vorgestellt.

Im Angesicht der bisher vorliegenden (städtebaulich inakzeptablen) Planung seitens Vivico und Bezirk machen die FdM einen Vorstoß, der den Mauerpark erstmalig in den Mittelpunkt stellt, ohne die politischen und finanziellen Bedingungen des Jahres 2010 zu ignorieren.

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In dem Konzept wird der Mauerpark in seiner beliebten Qualität in voller Breite fertiggestellt, Vegetation und Zeitzeugen der Bahnhofszeit erhalten, und der Park als Ort der Begegnung entwickelt.

Die FdM setzen eine hohe Priorität bei der Anbindung des Mauerparks zum Wedding. Bewohner des Brunnenviertels werden neben einem großzügigen Zugang am Gleimtunnel, vier weitere Eingänge um Mauerpark erhalten.
Der von den FdM unterstützte Entwurf macht in Reaktion auf die vorliegende Eigentumssituation das Angebot, eine neues städtisches Wohnquartier zwischen Brunnenviertel und Gleimviertel zu entwickeln, das sich im Gegensatz zur bisher vorgelegten Planung nicht zu den viel beschriebenen Konflikten zwischen Bewohnern und Parknutzern führt. In zentraler, nördlicher Lage, wird ein verbindender Wohn- und Lebensort geschaffen, mit ähnlichen Qualitäten, die das angrenzende Gleimviertel in Prenzlauer Berg attraktiv machen. Der Schlüssel für diese Entwicklung ist die im Konzept von den Architekten Thiele und Giesler neu vorgeschlagene Erschließungsstraße, welche in der Mitte des Gleimtunnels in Form einer breiten, baumbestandenen Rampe (genau wie die Schwedter Straße) das neue Wohnviertel in ausreichender Belastbarkeit erschliesst. Ein Teil des Gleimtunnels wird dafür geöffnet, ein weiterer Teil des Gleimtunnels vollständig saniert und somit endlich als attraktive Verbindung zwischen Prenzlauer Berg und Wedding dauerhaft gesichert.

Auf dem Gewerbegelände zwischen Mauerpark und Bernauer Straße, welches zur Zeit durch Gastgewerbe (Mauersegler, Sonnenseite, etc.), den beliebten Flohmarkt und einen Pflanzenmarkt genutzt wird, wird eine maßvolle Randbebauung vorgeschlagen, die den Bestand an vorhandenen Relikten der Güterbahnhofzeit und vorhandener Vegetation und vor allem eine Weiterentwicklung der parkverträglichen Gewerbenutzungen mit Kombination soziokultureller Jugend-Einrichtungen zur Bedingung macht. Der Charakter eines Überganges zwischen Stadt und Park wird durch eine Art offenen Gewerbehof mit Marktplatz-Atmosphäre gestärkt.

Eine wie bisher vorgesehene, ausschliesslich finanzielle Verwertung dieses für den Mauerpark so sensiblen Ortes im Süden wird durch das neue Konzept der FdM ausschlossen.

Die Freunde des Mauerparks haben so einen Gesamtentwurf entwickelt, der die verschiedenen Park-Nutzungen konzentriert, so daß sie sich gegenseitig ergänzen und nicht ausschließen.

Weitere Informationen zu den Freunden des Mauerparks e.V. und der neuen Konzeption für die Fertigstellung des Mauerparks können Sie der Internetseite www.mauerpark.info entnehmen.

Ansprechpartner:

Freunde des Mauerparks e.V.: Bernd Krüger
Tel.: 030 449 8585
E-Mail: bernd_net[ät]gmx.de

Arge Giesler Thiele: Stephan Thiele
Tel.: 030 44 30 85 62
E-Mail: berlin[ät]arge-giesler-thiele.de

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Parkraumbewirtschaftung im Gleimkiez

Die Parkraumbewirtschaftung im Prenzlauer Berg wird nun auch für das Gleimviertel rege diskutiert.

Da eine Parkraumbewirtschaftung im Gleimviertel viele Anwohner unmittelbar betrifft und die Parkplatzsituation besonders bei Veranstaltungen in der Max-Schmeling-Halle, Jahn-Sportpark oder im Kino „Colosseum“ immer wieder für Unmut sorgt, wird dazu im Kieztreff eine Informations- und Diskussionsveranstaltung für alleinteressierten Anwohner veranstaltet.

Bürgerversammlung zum Thema Parkraumbewirtschaftung im Gleimviertel

Mittwoch, den 27. Mai 2009, um 20 Uhr
Kieztreff Gleimviertel, Kopenhagener Straße 50

Mit dabei:

  • Jens-Holger Kirchner, Pankower Stadtrat für öffentliche Ordnung,
  • Wolfram Kempe, Vorsitzender des Verkehrsausschusses der BVV Pankow
  • die verkehrspolitischen Sprecher der Fraktionen in der BVV Pankow.

Weitere Informationen auf den Seiten des Bürgervereins Gleimviertel e.V.
Machbarkeitsstudie (PDF 5,5 MB) zur Parkraumbewirtschaftung in Prenzlauer Berg

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Finanzen und Planung

Am 12.02.2008, 20.00 Uhr treffen sich Anwohner und  Raumgruppe zur Rechnungsprüfung.

Der Bürgerverein wird, wie auf der letzten Kiezkonferenz beschlossen, Einsicht in die Abrechnung für den Umbau des Kieztreffs geben.

 

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Treffen der Raumgruppe

Nächster Termin für Raumgruppe und Rechnungsprüfung ist der 12.02.2008, 20.00 Uhr

Der Bürgerverein wird, wie auf der letzten Kiezkonferenz beschlossen, Einsicht in die Abrechnung für den Umbau des Kieztreffs geben.

jetzt kommentieren? 19. Januar 2008

Treffen der Raumnutzungsgruppe

Am 07.1.2008 traffen sich, wie bei der letzten Kiezkonferenz beschlossen, engagierte Anwohner zur “3. Anwohnerrunde Kieztreff” und berieten über die immer noch offenen Fragen.

Die im letzten Jahr schon gegründete Betreibergruppe hatte sich nicht regelmässig treffen können und so bleiben viele der Kernfragen unbeantwortet.

Die 3. Anwohnerrunde packte die Gelegenheit beim Schopf und klärte einige offenen Fragen und fand praktische Lösungsansätze für besonders dringliche Probleme.

Die Zeit drängt: Ab 1. Februar muss der Kieztreff nennenwerte Einnahmen erzielen um die 350€ Raumkosten zu decken, eine weitere staatliche Finanzierung ist z.Z. nicht mehr möglich.

Folgende Themen wurden besprochen:

  • Aktuelle Nutzung der Räumlichkeiten
  • Nutzungsgebühren
  • Raumnutzungsvertrag
  • Künftige Nutzung

Protokoll:

Treffen Raumnutzungsgruppe am 07.01.2008

Teilnehmer: 11 Anwohner (siehe Teilnehmerliste)

1. Aktueller Stand Nutzung

Jacqueline stellt die derzeitige Nutzungssituation für beide Räume im Kieztreff vor. Der Kieztreff wird derzeit ausschließlich zu ehrenamtlichen und privaten Zwecken genutzt.

Andrea und Ralf erklären für die Folkwiese, dass auch im Sommer die Möglichkeit bestehen sollte, den großen Raum zu nutzen, und zwar jeweils den gesamten Freitag Abend ab 18.30 Uhr.

Da im Hinblick auf die Finanzierung jedoch der Freitag Abend besonders für private Feiern weitgehend offen gehalten werden sollte, wurde folgendes vereinbart:

Die Folkwiese kann den großen Raum bis ca. 20.30 Uhr in jedem Fall nutzen, darüber hinaus dann, wenn keine private/kommerzielle Nutzung angemeldet ist.

Für diesen Fall kann die Folkwiese ab 21 Uhr auf den kleinen Raum ausweichen; der Kiezchor darf den kleinen dann nur bis 21 Uhr nutzen.

Jacqueline weist darauf hin, dass hier der Kiezchor benachteiligt wird. Ralf wird das selbst mit dem Kiezchor besprechen.

Grundsätzlich hat bei Anmeldungen immer der zeitlich erste Vorrang, unabhängig, ob es private oder kommerzielle Nutzung ist.

2. Nutzungsgebühren

Jacqueline stellt den Vorschlag des Bürgervereins zur Höhe der Nutzungsgebühren vor.

Andrea und Ralf haben Bedenken zur Höhe der Gebühren für den großen Raum (25 € pro Nutzung), dies sei für die Folkwiese nicht finanzierbar.

Jacqueline schlägt vor, dass die Folkwiese die wöchentliche Reinigung gegen Entgelt übernehmen könnte. Dies wollen Ralf und Andrea noch mit den anderen Leuten von der Folkwiese besprechen.

Möglich ist auch eine Untervermietung durch die Folkwiese, allerdings nur mit Zustimmung des Bürgervereins.

Montags findet derzeit die musikalische Früherziehung statt. Derzeit nehmen lediglich zwei Kinder daran teil. Günther bekommt pro Kind 5 €. Damit kann er die Nutzungsgebühren nicht finanzieren.

Es wurde vereinbart, das Angebot wegen des geringen Entgelts bis zu einer Anzahl von 5 Kindern als Ehrenamt einzustufen. Werden es mehr Kinder, wird neu verhandelt.

Für die kommerzielle Nutzung sollen die vom Bürgerverein vorgeschlagenen Nutzungsgebühren als Untergrenze gelten, um Verhandlungsspielraum zu haben.

3. Raumnutzungsvertrag

Mit den Dauernutzern soll ein Nutzungsvertrag geschlossen und die Nutzungsgebühren per Überweisung vereinbart werden.

Jacqueline stellt dazu einen Entwurf des Bürgerverein für einen Nutzungsvertrag vor. Simone wird den Entwurf bis zum 18.01. überarbeiten und sich dann mit Jacqueline dazu abstimmen.

In den Vertrag sollte eine Endreinigung durch die Nutzer nach jeder Nutzung enthalten sein.

4. Künftige Nutzung

Um weitere Nutzer für den Kieztreff zu gewinnen, ist eine intensive und gezielte Werbung notwendig.

Simone wird hierzu einen Flyer in zwei Versionen (privat und kommerziell) bis zum 18.01.2008 entwerfen. Für das Layout soll Alexander Puell mit Mithilfe gebeten werden. Der Flyer sollte bis zum 25.01. fertig sein.

Richi und Andrea werden konkret potentielle Nutzer ansprechen und die Adressen aus dem Wegweiser heraussuchen:

Richi A-M
Andrea N-Z

Bis 18.01. sollte hier eine Liste mit potentiellen Interessen fertig sein, an die der Flyer gezielt verschickt werden kann.

Der Flyer soll in die Schaukästen. Das Verteilen im Kiez organisiert Brigitte.

Richi wird Jacqueline noch die Telefonnummer von Frau Canto vom Verein Pro Kultur geben. Der Verein könnte als Nutzer in Frage kommen.

Patrick wird von Jacqueline wegen der Boxgruppe angesprochen.

Die Klavierlehrerin, die vom Vergabebeirat eine Förderung für die Anschaffung des Klaviers erhalten hat, muss wegen der Nutzung angesprochen werden. Gleichzeitig wurde sie verpflichtet, das Klavier halbjährlich zu stimmen. Den Kontakt sucht Birgit aus den Vergabebeiratsunterlagen heraus.

Jacqueline teilt mit, dass eine Musikschule Interesse an der Nutzung hat, konkret ist aber noch nichts vereinbart.

Hier sollte eher der kleine Raum angeboten werden.

5. Nächstes Treffen

Die Raumnutzungsgruppe trifft sich wieder am:

Dienstag, d. 12. Februar 2008 um 20 Uhr im Kieztreff

Protokoll: Jacqueline Röber

jetzt kommentieren? 19. Januar 2008

Protokoll der VI. Kiezkonferenz

Protokoll der Kiezkonferenz vom 12.12.2007

Anwesende: 21 – siehe Anwesenheitsliste
Ort: Kieztreff, Gleimviertel, Berlin
Moderation: Birgit Blank und Alexander Puell
Protokoll: Andrea Hartung, Alexander Puell und Birgit Blank

VI. Kiezkonferenz im Gleimviertel

Tagesordnungspunkte:

  • Begrüssung
  • Gleimsteg
  • Vergabebeirat
  • Kieztreff
  • Internetseite
  • Baumfällungen
  • Initiative Zukunft
  • weitere Termine

1. Begrüssung

Vorstellungsrunde der Anwesenden.

2. Gleimsteg

Birgit berichtet vom Schreiben des Senats. Alex berichtet vom Schreiben der Freunde des Mauerparks e.V. an Senat (Junge-Reyer, Glücklich, Profé).

Der von Mattias Stelz vorgelegte Entwurf wurde bisher vom Senat aus zwei Gründen abgelehnt. Die Brücke über den Tunnel wurde städtebaulich als nicht geeignet und das sehr sparsame Budget von 52.000 EUR als nicht realistisch angesehen.

Trotz Ablehnung des Senats hat das Engagement der Bürger für eine Steglösung bei Ministerien, Ämtern und der Öffentlichkeit für Bewegung gesorgt.

Die Freunde des Mauerparks sehen die Entwicklungen beim Gleimsteg positiv, ein Gespräch zwischen Bernd Krüger (FdM) und Frau Glücklich (Senat) bestätigt das.
Der Steg wird kommen – die Form und der Zeitpunkt ist noch nicht fest definiert. Die FdM bleiben dran, auch wenn die finanzielle Förderung Ende 2007 für den Steg ausläuft. Der Senat hat angedeutet für einen Steg / eine Querung andere Mittel zur Verfügung zu stellen.

Die verfallenden Mittel wurden auf einer kurzzeitig anberaumten Vergabebeiratssitzung erneut erörtert. Über einen Antrag von Heiner Funken wurde beraten – es wurde aber kein Beschluss darüber gefasst.
Vorgeschlagenes Ersatzprojekt : Begegnungsbrunnen im Mauerpark

(Uwe Behrens : Vergabebeirat formulier Brief, daß gefährdete Mittel im Kiez , vorzugsweise für den Steg eingesetzt werden). Birgit Blank kündig an, ebenfalls seitens des Vergabebeirats ein Schreiben an den Senat zu senden.

3. Vergabebeirat

Viele Projekte konnten mit dem Förderprogramm Soziale Stadt umgesetzt werden.
Die bürokratischen Hürden waren hoch und auch der Vergabebeirat hat sehr kritisch die Anträge geprüft.

Viele Anträge wurden deshalb abgelehnt – gerade kulturelle Projekte.

Im Nachhinein ist das schade, weil ein nicht unerheblicher Teil der Fördermittel nicht gebunden werden konnte.

Das Bestreben des Vergabebeirats nachhaltige Projekte zu fördern ist damit nicht aufgegangen (nachhaltige Projekt scheiterten nicht selten an verwaltungstechnischen Hürden).

Die genaue Summe der nicht gebundenen Mittel ist offen – Birgit Blank versucht die Info einzuholen. (Die Summe der zurückgeflossenen Gelder sollte der Realisierung des Gleimstegs zu Gute kommen, c.a. 10.000,00 €)

Der Vergabebeirat ist einerseits stolz im ehrenamtlichen Engagement Projekte für den Kiez unterstützt zu haben, aber auch verärgert, daß wenig Unterstützung seitens des Bezirks kam. Die Bürger wurden ins kalte Wasser geworfen, opferten viele Stunden Zeit und manche Entscheidungen wurden hier und dort vom Bezirk scheinbar grundlos abgelehnt.

Viele Fehler wären bei besserem Couching vermeidbar gewesen – hier sind beide Seiten lernfähig.

4. Kieztreff

Die Umbauarbeiten sind offiziell abgeschlossen, einige Arbeiten stehen defacto aber noch aus.

Es gibt ein Büro für den BV und die Rechtsberatung, Toiletten und zwei Veranstaltungsräume (einen kleinen und einen grossen)

Der Umbau der Damentoilette ist noch nicht erfolgt – soll aber noch kommen.
Der große Veranstaltungsraum hat noch keine Tür.

Heiner Funken, Vorstandsmitglied des BV, hat die Bauleitung persönlich übernommen – war aber zum Termin der Kiezkonferenz nicht anwesend – so konnte nur ein Teil der Fragen durch Jacqueline Röber geklärt werden.

Jacqueline Röber gab die Auskunft, dass Heiner Funken, obwohl er aktives (Vorstand-)Mitgleid des Trägervereins ist, seine Tätigkeit als Bauleiter bezahlt bekommen hat. Es gab den Hinweis einiger Anwesender, daß die mit dem Vereinsrecht und der Vereinsfassung des BV nicht zu vereinbaren ist.

Jacqueline Röber versicherte, daß beim Ausbau und der Verwendung der Fördergelder die Vergaberichtlinien eingehalten wurden.

Um mehr Transparenz in die Abwicklung des durch LSK – Antrag finanzierten Umbaus zu bringen, wurde ein öffentlicher Termin gefordert und vereinbart, an dem der BV Einsicht in die Abrechnung gewähren wird. 10.01 – 20 Uhr

Ein Übergabetermin / Eröffnungsfest wurde von den Anwesenden beim BV erbeten.
Laut Jacqueline Röber könne “jeder” so ein Fest machen . Viele Anwesende wünschten jedoch, daß der Bürgerverein als Träger zu einem solche Fest einladen sollte.

Jaqueline Röber sprach im Folgenden über die Kosten, die der BV zum Betrieb der Räumlichkeiten aufwenden muss.

Es scheint ab 2008 keine Fördermittel mehr zu geben.
Ein Antrag auf Förderung bei dem Programm “Lokales Soziales Kapital” ist noch offen. Würde der Antrag bewilligt, könnte neben Raumkosten des Kieztreffs auch ein Kiezbetreuer, ein Kiezredakteur und ein Kiezgärtner finanziert werden.

Jacqueline Röber bot an, Einnahmen vom Kiezfest für die Zwischenfinanzierung einzusetzen, betonte aber, das der Kieztreff ab Februar selbstständig laufen müsse. Der BV versuche des weiteren über Fördermitglieder den Kieztreff kozufinanzieren.

Neben Förderprogrammen und Förderspenden sollen aber primär Nutzungsgebühren die Finanzierung sichern. Es gab eine lange Diskussion der Anwesenden über die mögliche Höhe und die nötige Fairness solcher Gebühren.

Eine Liste der Kosten: 350 EUR
einige Zahlen zu den Ausgaben:

12,- € Haftpflicht
100,-€ Versicherung
163.- € monatl. BK-Pauschale (200,- qm)
360,- € monatliche gesammte Kosten
50,- € Papier + Toner
25,- € Toilettenpapier
(weitere Zahlen können bei Jacqueline Röber erfragt werden)

Telefon- und Internetkosten wird der BV selbst tragen, da nur das Büro des BVs diese Medien nutzt.

Es wurde über die Vergabepraxis der Räume gesprochen – konkret über einen Streitfall zwischen Kiezchor und Folkwiese.

Es stand die Frage im Raum, wer solche Konflikte lösen können.

Die von Frau Röber initiierte Betreibergruppe hatte sich kurz nach ihrer Gründung aufgelöst. Alexander Puell stellte die Frage in den Raum, wie es sein kann, daß aus 30 aktiven Mitgliedern der Kieztreff-Vorbereitungstreffen und 10 namentlich aufgeführten Gründungsmitgliedern der Betreibergruppe niemand mehr aktiv sein wollte.

Es wurde beraten, wie ein möglichst vielschichtiges Angebot geschaffen werden kann, das gleichzeitig den Kieztreff durch Abgabe von Nutzungsgebühren langfristig sichern kann.

Es wurde ein Termin für eine 3. Anwohnerrunde im Januar verabredet, bei der Kiez-Aktive wie Kieztreff-Interessierte sich über die Finanzierung und Raumvergabe abstimmen können. 07.01. – 20 Uhr

Thema wird auch der Kiezpool sein, der im Lager des Kieztreffs sitzt.

Es wurde ein Antrag der Interessengruppe”Grundeinkommen” zur Raumnutzung am 23.01.2008 um 19.00 Uhr gestellt durch Wolfgang Ratzel.

5. Internetseite

Seit einigen Monaten sind die Inhalte des “alten” Kiezportals (falkplatz-quartier.de) verschwunden. Es gab bereits Ende 2006 einen Ausfall der Seiten, der zwischenzeitlich behoben war. Der erneute Ausfall des Kiez-Archivs wurde mit dem Wechsel zu einem günstigeren Provider begründet.

Alexander Puell mahnte den BV als Träger an, das Archiv wieder ins Netz zu stellen – schliesslich sind darin die Aktivitäten des Quartiersmanagements und der Kiez-Aktiven nachzulesen und dürften der Nachwelt nicht vorenthalten werden.
Alexander Puell bat für technische Probleme bei der Reaktivierung seine Hilfe an.

Das neue Portal ist nun seit ein paar Monaten im Netz und bietet aber nur einen sehr geringen Informationsgehalt. Die Bürger haben keine Möglichkeit Inhalte direkt einzustellen, Emails an die dort aufgeführte “Redaktion” verlaufen im Nichts.

Momentan betreut Roman als MAE die Website – Mitte des Jahres sollen weitere Hilfskräfte daran mitarbeiten.

Alexander Puell erinnerte an das ursprüngliche Konzept, bei dem das Portal durch eine ehrenamtliche Redaktionsgruppe aus Bürgern betreut werden kann und forderte vom BV diesbezüglich Aktivitäten.

Frau Röber entgegnete, dass der BV als Träger des Portals diesbezüglich keine Kapazitäten hätte.

6. Baumarbeiten

Frau Röber berichtete auf Nachfrage zum Stand der Dinge bei den Baumarbeiten im Gleimviertel. Einige Anwesende kritisierten den Umgangston des BV mit den verantwortlichen Stellen des Bezirks.

7. Initiative Zukunft

Was läuft im Gleimviertel in 10-20 Jahren. Was machen die Kita-Kinder als Teenager, welche Angebote können ihnen dann geboten werden – der Jugend-Medien-Klub wird dann nur ein Tropfen auf den heissen Stein sein können. Wie grün werden unsere Strassenzüge sein, welche Angebot gibt es in 30 Jahren für uns Senioren.

In den letzen Jahren wurde viel über die Gegenwart und die Fehler der Vergangenheit gesprochen. Sehr viel Energie verpuffte in endlosen Streits der Beteiligten – obwohl die Zielstellung beinahe identisch war.

Die Initiative Zukunft möchte zu einen Paradigmen-Wechsel führen.

Positiv und offen mit frischen Ideen die Herausforderungen der Zukunft anpacken.
Gewagte Visionen wie auch pragmatische Lösungen für unseren Kiez erarbeiten.

Ab Q1 2008 wird Alexander Puell Ideenrunden für interessierte Kiez-Aktive anbieten und darüber hinaus über die Webseite gleimkiez.de berichten.

Zusammenfassung der nächsten Termine :

Montag 07.01.2008 20.00 Uhr Anwohnertreffen
Donnerstag 10.01.2008 20.00 Uhr Einsich in Abrechung Kieztreff Umbau
Mittwoch 23.01.2008 19.00 Uhr Treffen der Gruppe zum Grundeinkommen

jetzt kommentieren? 14. Januar 2008

VI. Kiezkonferenz

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VI. Kiezkonferenz am Mittwoch den 12.12.07 um 20:00 Uhr im Kieztreff

Themen:

  • Fördergelder und Projekte – was war, was ist, was wird
  • Räumlichkeiten des Kieztreffs – was steht zur Verfügung
  • Umsetzungshilfe – wer macht mit
  • Perspektiven und Ziele – gemeinsam für unseren Kiez
  • Kiez-Gremien – wozu brauchen wir sie

Eingeladen sind alle Kiez-Interessierten, die mit Spaß,
Interesse und Ideen die neuen, offenen Kiez-Räume nutzen
möchten, um sich dort persönlich, sozial oder auch politisch zu engagieren.

Kieztreff – Kopenhagener Str. 50 – Zwischen Hort- und Schulgebäude

Es laden u.a. ein: Simone Krausskopf, Birgit Blank, Andrea Hartung, Thomas Jorkisch und Alexander Puell

jetzt kommentieren? 23. November 2007

1. Kiez-Rat

Am Mittwoch, den 22. August um 20.00 Uhr trifft sich der neue Kiezrat auf dem Moritzhof.

Eingeladen sind alle Kiez-Freunde, die mit Spaß, Interesse und Ideen die Kiez-Runde vervollständigen möchten.

Wir werden Grillen und ein kleines Buffet improvisieren – bringt mit, was euch schmeckt – lasst uns auf die erste Kiez-Rat-Runde anstossen.

jetzt kommentieren? 02. August 2007

Kieztreff-Betreibergruppe

Liebe Kiezfreunde,
in der letzten Kiezkonferenz wurde beschlossen, dass für die weitere Nutzung unseres Kieztreffs eine Betreibergruppe gebildet werden soll, die verantwortlich ist für alle Fragen rund um den Kieztreff.

Dazu hatten sich bei der Kiezkonferenz bereits mehrere Leute gemeldet.
Da die Nutzung des Kieztreffs aber auch der ursprüngliche Zweck der Raumnutzungsgruppe war und viele nicht an der Kiezkonferenz teilnehmen konnten, schicke ich diese mail auch an Euch.

Viele werden es wohl noch nicht wissen: Der Antrag des Bürgervereins, noch für die Monate Juli und August unsere Kieztreffbetreuerinnen zu fördern, ist vom Bezirksamt abgelehnt worden. Das heisst konkret, dass die beiden Mädels nur noch bis 30.06. da sein werden. Ab Juli müssen wir die Nutzung des Kieztreffs selbst organisieren.

Dafür sollten wir zunächst auf möglichst breiter Basis die Richtlinien für die Raumvergabe festlegen und dann eine Betreibergruppe wählen, die die weitere Organisation und Verwaltung übernimmt. Die Gruppe sollte aus Leuten bestehen, die einzelne Verwantwortungsbereiche übernehmen.

Diese sind bislang: rechtliche Vertretung gegenüber Vermieter und Nutzern, Finanzen, Raumverwaltung mit Schlüsselverwaltung, Kiezpoolverwaltung, Reinigung.

Alle sind herzlich eingeladen, ihre Vorstellungen und Ideen dazu einzubringen.
Wir treffen uns am Mittwoch, d. 06.06.2007, 19.30 Uhr im Kieztreff,

Bis dahin liebe Grüße
Jacqueline
Bürgerverein Gleimviertel e.V.

jetzt kommentieren? 01. Juni 2007

Mehr Transparenz – mehr Engagement

Illu

Der Kiez-Rat – ein Neuanfang

Das Ende einer Ära – der Vergabebeirat tagte Anfang Mai zum letzten Mal um die letzten Fördermittel aus dem Programm Soziale Stadt zu vergeben.

Viele Projekte im und um den Kiez konnten durch diese Fördermittel finanziert werden und damit den ganzen Kiez bereichern. Von Jugendarbeit über Sport, Musik, Theater bis hin zu Projekten speziell für Senioren – die Kreativität und Vielfalt war beispiellos.

Ermöglicht wurde die Förderung durch sogenannte “Bewohner getragene Strukturen”. Anwohner, Akteure und Initiativen engagierten sich ehrenamtlich um aus der grossen Anzahl der Fördermittel-Bewerber diejenigen Projekte auszuwählen, welche nachhaltig die Lebensqualität in unserem Gleimkiez verbessern konnten. Der Bezirk selbst hatte die Anwohner nach dem Abzug des Quartiermanagement beauftragt – wohlwissend daß die Bewohner selbst am besten wissen, was sie wirklich brauchen.


Nun da alle finanziellen Fördermittel verbraucht sind, wird sich der Vergabebeirat auflösen und die beiden Kieztreffbetreuerinnen werden ihre Koordinations- und Vernetzungsarbeit im Kiez-Büro einstellen müssen.

Zeit für einen Schlusstrich – Ende gut, alles gut..?

Zwar gibt es keine Fördermittel mehr zu vergeben, das Engagement der Anwohner ging aber weit über die Verteilung von Geldern hinaus. Es ist ein Kiez-Netzwerk entstanden, daß sich auch sozialen, kulturellen und manchmal sogar politischen Themen angenommen hat.

Der Vergabebeirat war ein Gremium, das sich aus einer breiten Basis unseres Viertel zusammengesetzt war: Anwälte, Erzieher, Gewerbetreibende, Künstler, Vereine, Initiativen, die Schule am Falkplatz, Senioren und natürlich auch Menschen ohne festes Standbein im ersten Arbeitsmarkt.

Diese bunte Gruppe als Sinnbild der Vielfalt im Gleimkiez versuchte nach Kräften die Ideen, Projekte und Aktiven im Kiez zu unterstützen – bislang mit grossem Erfolg.
An diesen Erfolg möchten wir (1) im Kiez nun anknüpfen. Eine aktiver Kreis, der sich sich für die Belange unseres Viertels einsetzt. Denn der Bedarf und die Herausforderungen sind gross: Bürgerbeteiligung ist in letzter Zeit Mangelware geworden. Auf allen Ebenen wurden in letzter Zeit Entscheidungen gerne schnell unter Ausschluss der Öffentlichkeit gefällt – so wird vermeintlich Geld und Zeit gespart, vielfach auf Kosten der Betroffenen. Es liegt an uns, das Mitspracherecht der Bürger wieder einzufordern und vorhandenes Engagement aktiv zu fördern.

Zeit für einen Neuanfang – aktiv für den Kiez …!

Ein Bürger-Gremium wie der “Kiez-Rat” bietet Chancen:

– Vernetzung der Bürger und Initiativen untereinander
– Förderung von ehrenamtlichen Engagement
– Dialog zwischen Anwohnern und Bezirk, BVV, Grünflächen-, Tiefbauamt, Senat für Stadtentwicklung, Stadtteil Managements
– Stärkung von Mitspracherecht und Transparenz
– Schlichtungsstelle und Mediationsmöglichkeit bei Kiez-Konflikten
– Schaffung von Finanzierungsmöglichkeiten für Kiez-Projekte

In Zeiten der knappen Stadtkassen macht es keinen Sinn, den Kopf in den Sand zu stecken. Gerade jetzt bieten sich Chancen selbst die Initiative zu ergreifen.

Auf der Kiezkonferenz im April wurde deutlich, daß es unterschiedliche Vorstellungen beim Thema Transparenz und Bürgerengagement gibt. Wie bei den Anwohnerrunden zum Thema Kieztreff, Kiezportal und Kiez-Technikpool deutlich zu erkennen war, hat der Vorstand des Bürgervereins Gleimviertel e.V. kein Interesse Transparenz in seine Aktivitäten zu bringen. Als Träger von Kiez-Einrichtungen und die Finanzierung dieser durch Steuermittel wäre der Verein allerdings zu mehr Transparenz verpflichtet gewesen.

Für die Zukunft ist es nötig ein Gremium zu schaffen, daß das notwendige Vertrauen aller Kiezbewohner besitzt. Deswegen wurde in der Kiezkonferenz mit grosser Mehrheit der Anwohner für die Etablierung eines offenen Bürger-Gremiums gestimmt (20 dafür, 3 dagegen, 5 enthalten). Aktives Engagement, Mitspracherecht und Transparenz soll auch ohne Vereinsbindung möglich sein.

Der Kiez-Rat als runder Tisch und Anlaufstelle bedeutet einen Neuanfang für alle Kiez-Interessierten. Gemeinsam und transparent werden wir die Interessen aller Anwohner unterstützen. Gemeinsam mit den Behörden und Politikern werden wir mit dem Kiez-Rat für beide Seiten die besten Lösungen finden.

In den nächsten Monaten wird es Gespräche geben, in denen díe Aufgabenfelder des Kiez-Rates, die Geschäftsordnung und weitere Details erarbeitet und diskutiert werden. Im Herbst werden dann die Ideen und interessierte und engagierte Anwohner auf einer grossen Kiezkonferenz zur Wahl gestellt.

Wer sich jetzt schon über den Stand der Entwicklung informieren möchte kann das auf der ehrenamtlich geführten Internetseite www.gleimkiez.de tun. Dort werden alle relevanten Themen zur Diskussion gestellt und gemeinsame Termine und Ergebnisse transparent und übersichtlich dokumentiert.

Alexander Puell

(1) Birgit Blank, Simone Krausskopf, Marina Pechardscheck, Bodo Schliefke, Piotr Pan, Thomas Jorkisch, Alexander Puell und last but not least auch Mitglieder des Bürgervereins.

jetzt kommentieren? 27. Mai 2007

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